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Die Fassade ist das Aushängeschild eines jeden Bauwerkes und bestimmt neben der Bauwerksgliederung in ganz entscheidender Weise seinen Gesamteindruck. Eine Betonfassade bietet dem Architekten die Möglichkeit, durch die Strukturauswahl und -anordnung das natürliche Spiel von Licht und Schatten an der Wand zu beeinflussen und je nach Sonnenstand und Lichteinfall zu betonen oder dezent in den Hintergrund treten zu lassen. |
RECKLI®-Strukturmatrizen bieten dem Architekten, Planer und Bauherrn durch Standardtexturen und Individualanfertigungen nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. |

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Die neuen RECKLI® Foto-Gravur-Matrizen erweitern diesen Gestaltungsspielraum in bisher nicht gekannter Weise. Die Kombination aus dem RECKLI®-System und der Foto-Gravur-Technik erzeugten eine je nach Auflösung feine bis grobe reliefartige Oberflächenstruktur. |
Es entsteht der Eindruck eines auf die Betonfassade projizierten Fotos. |


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Für die Übertragung des Bildes auf den Werkstoff wird aus den ermittelten Grau werten eine Bearbeitungsdatei generiert, die Fräsbefehle für eine spezielle CNC-Fräse enthält. Ein entsprechend gefrästes Modell dient dann als Vorlage für die Fertigung der elastischen RECKLI®- |
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Die Größe der Matrizen wird begrenzt durch die maximalen Maße des verfügbaren Plattenwerkstoffes und die maximale Bearbeitungsfläche der Fräsmaschine. Allerdings können mehrere Platten zu einem ganzen Bild oder Teilbildern zusammengesetzt werden. |
Beachten Sie aber bitte, dass Stöße quer zum Verlauf der Gravur-Kannelüren stets als schwach sichtbare Naht erkennbar sein werden.Wir bitten Sie deshalb, von Fall zu Fall die maximalen Größen mit uns abzustimmen. |


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Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, denn nahezu sämtliche Bildvorlagen, die in den gängigen Grafikformaten vorliegen, können verwendet werden. |
Die Skalierung der Vorlage erlaubt die Herstellung von Foto-Gravur-Matrizen jeder Größe. |
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Wie jede Struktur lebt auch die Fotogravur vom Licht- und Schattenspiel an der Fassade. Streiflicht lässt deshalb das Foto im Beton deutlicher erscheinen als Frontallicht oder totaler Schatten. An der Fassade führt so das wandernde Sonnenlicht zu abwechslungsreichen Bildeffekten, während im Innenbereich der Effekt durch Kunstlicht akzentuiert werden kann. Die reliefartige Oberfläche der Fotogravur erzeugt einzig durch Licht und Schatteneffekte ein Abbild der Bildvorlage. |
Durch die Ausrichtung der V-förmigen Nuten zur (dynamischen) Lichtquelle und der jeweiligen Position des Betrachters ist der Grad der Erkennbarkeit des Motivs bestimmt. Bei schräg einfallendem Licht bilden sich die Schattenlängen analog zu den Nutentiefen aus. Sie erzeugen den Schwarz-Anteil des Bildes. Das Motiv ist dadurch aus lotrechter bzw. entgegengesetzter Betrachtungsposition gut erkennbar. |

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Aus einer dem Lichteinfall gleichgerichteten Betrachtungsposition verkürzen sich die erkennbaren Schattenbereiche. |
Das Motiv wird dadurch kontrastärmer. Ist der Betrachtungswinkel spitzer als der Lichteinfallswinkel, erscheint das Motiv „Negativ“. |

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Bei lotrechtem Lichteinfall zur Objektebene bilden sich in den Nuten keine Schatten aus |
– das Motiv ist aus keiner Betrachtungsposition erkennbar. |


