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Mit moderner CNC-Technologie lassen sich grafische Darstellungen durch Linienstrukturen unterschiedlicher lokaler Dichte und Tiefe realisieren. Basis hierfür ist eine die Darstellungsebene relativ homogen füllende Grundstruktur (z.B. parallele Linien, konzentrische Kreise), deren Elemente sich weder selbst noch gegenseitig schneiden. Diese Linienstruktur bildet den Hintergrund. Sie wird in den Texturen nach definierten mathematischen Algorithmen transformiert, d.h., sie grenzen sich durch Veränderung der Linienabstände und dem Linienverlauf (Knicken, Biegen) von der Grundstruktur ab. Immer aber schneiden sich die Linien auch nach mehrmaliger Transformation nicht. Durch unterschiedliche Bearbeitungstiefen wird eine größere Plastizität der Fläche erzeugt und durch Übertragung übergeordneter Strukturformationen lassen sich auch die meisten Elemente der planen Geometrie, wie Schriftzeichen oder Schraffuren darstellen. In der Kombination der einzelnen Transformations-Algorithmen (Reihenfolge, Vorder- bzw. Hintergrund, Tiefen und Breiten) liegt die gestalterische Vielfalt dieses Prinzips.
Die nachfolgenden Beispiele sollen nur einen kleinen Einblick in die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten geben. Drei solcher Texturen haben wir in unser Standardprogramm aufgenommen. Lassen Sie sich anregen und entwerfen Sie Ihre eigene Textur.


Überlagerung von 4 Objekten mit unterschiedlichen Transformationsparametern.
Grundstruktur: parallel, Winkel 120°

Objekt mit Schatten, Überlagerung von Objekten.
Grundstruktur: Strahlen, Winkel 0,3°

Überlagerung von Transformationen, dynamische Bearbeitungstiefe.
Grundstruktur: parallel

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